
Dreiundzwanzig renommierte Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Ländern haben in einer gemeinsamen Erklärung die jüngste Welle von Hinrichtungen und Menschenrechtsverletzungen im Iran scharf verurteilt und ein sofortiges Ende der Repression gefordert.
Zu den Unterzeichnenden gehören Olympiateilnehmerinnen und Olympiateilnehmer, Weltmeisterinnen und Weltmeister sowie internationale Medaillengewinner aus zahlreichen Sportarten, darunter Tennis, Schwimmen, Karate, Radsport, Fechten, Boxen, Ringen, Jiu-Jitsu, Rudern, Hockey und Fußball.
„Der Sport hat uns Mut gelehrt sowie die Verpflichtung, Freiheit und Menschenwürde zu verteidigen. Deshalb stehen wir an der Seite des iranischen Volkes und jener Sportlerinnen und Sportler, die ihre Stimme für Freiheit und Gerechtigkeit erhoben haben.“
Die Unterzeichnenden äußern zudem ihre tiefe Besorgnis über die zunehmende Zahl von Hinrichtungen, insbesondere von politischen Gefangenen und Demonstrierenden, die nach unfairen Gerichtsverfahren und unter erzwungenen Geständnissen zum Tode verurteilt wurden.
Abschließend appellieren sie an die internationale Gemeinschaft, entschlossen zu handeln, um die Hinrichtungen zu stoppen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Menschenrechte im Iran wirksam zu schützen.